IT-Notfall: erst stabilisieren, dann melden.
Ransomware, kompromittierte Zugänge, ein laufender Angriff: Die ersten Minuten entscheiden. Führen Sie die fünf Sofortmaßnahmen aus – und melden Sie den Vorfall dann über den priorisierten Weg unten.
Fünf Sofortmaßnahmen
- 01
Vom Netz trennen – nicht ausschalten
Trennen Sie betroffene Systeme vom Netzwerk (Kabel ziehen, WLAN deaktivieren), aber schalten Sie sie nicht aus: Im laufenden Zustand bleiben Spuren erhalten, die für Analyse und Wiederherstellung wichtig sind.
- 02
Backups schützen
Fassen Sie Sicherungen jetzt nicht an: keine Wiederherstellungsversuche, keine Überschreibungen. Trennen Sie erreichbare Sicherungsziele vom Netz, damit sie nicht ebenfalls verschlüsselt werden.
- 03
Nicht zahlen, nicht verhandeln
Nehmen Sie ohne Beratung keinen Kontakt zu Erpressern auf und leisten Sie keine Zahlung. Beides verschlechtert Ihre Position häufig, statt sie zu verbessern.
- 04
Zeitlinie festhalten
Notieren Sie, was wann aufgefallen ist – erste Auffälligkeit, betroffene Systeme, ergriffene Maßnahmen. Diese Zeitlinie beschleunigt jede Analyse und wird für Meldepflichten gebraucht.
- 05
Zugänge von einem sauberen Gerät sichern
Ändern Sie Passwörter kritischer Konten (Admin, E-Mail, Banking) ausschließlich von einem Gerät, das nicht betroffen ist – sonst lesen Angreifer die neuen Zugangsdaten gleich mit.
Vorfall melden
Notfall-Meldungen per E-Mail behandeln wir mit Vorrang – die Betreffzeile „IT-NOTFALL“ wird bei uns priorisiert verarbeitet. Der Button öffnet eine vorbereitete Nachricht mit den Angaben, die wir für eine schnelle Ersteinschätzung brauchen. Telefonisch erreichen Sie uns zu Geschäftszeiten unter +49 212 240915 0.
Für Bestandskunden mit Servicevertrag gelten die vereinbarten Eskalationswege – betreute Umgebungen überwacht unser NOC rund um die Uhr, auffällige Ereignisse sehen wir dort in der Regel zuerst.
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