Wie viel Stillstand verträgt Ihr Unternehmen – und wie viele Stunden Datenverlust? Auf diese beiden Fragen gibt es keine pauschale Antwort, sondern eine je Geschäftsprozess. Genau dort beginnt Business Continuity bei sector7: mit einer Business-Impact-Analyse, aus der tolerierbare Ausfallzeiten und Datenverluste abgeleitet werden. Erst danach wird Technik dimensioniert – so investieren Sie dort, wo Stillstand tatsächlich teuer ist, und sparen dort, wo er verkraftbar ist. Wir orientieren uns dabei an Standards wie ISO 22301.
Vom Geschäftsprozess zur Absicherung
- Phase 1
Business-Impact-Analyse
Wir ermitteln je Prozess, welche Ausfallzeit und welcher Datenverlust tolerierbar sind – gemeinsam mit den Fachbereichen, nicht nur mit der IT. Das Ergebnis sind dokumentierte Wiederanlauf-Anforderungen als Maßstab für alle weiteren Entscheidungen.
- Phase 2
Darauf dimensionierte Sicherung
Backup, Redundanz und Wiederanlaufwege richten sich nach diesen Anforderungen. Unsere Backup-Praxis basiert auf Veeam Backup & Replication: tägliche Sicherungen, inkrementelle Verfahren für kurze Backup-Fenster, unveränderliche Kopien als Schutz gegen Ransomware – abgelegt auf redundant ausgelegten Sicherungszielen. Gesichert wird auf unsere eigenen, geo-redundant ausgelegten Sicherungsziele – die letzte Kopie liegt nie nur an einem Ort.
- Phase 3
Getestete Wiederherstellung
Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Hoffnung, kein Konzept. Restore-Tests sind fester Bestandteil des Betriebs; jeder Test wird protokolliert. Die Protokolle taugen zugleich als Nachweis für Audits und Versicherer.
- Phase 4
Geübter Notfallplan
Der IT-Notfallplan beschreibt Rollen, Meldewege, Wiederanlaufreihenfolgen und konkrete technische Schritte für definierte Szenarien – von Ransomware bis zum Ausfall eines Standorts. Er wird regelmäßig geübt und nach jedem Test überarbeitet; ein Plan, der nur im Schrank liegt, ist im Ernstfall wertlos.
Auch Ihre Cloud-Daten: Microsoft-365-Backup
E-Mails, SharePoint und Teams sind bei Microsoft gut betrieben, aber nicht im Sinne einer Datensicherung geschützt – gelöscht ist gelöscht, und die Verantwortung für die Daten bleibt bei Ihnen. Auf Wunsch sichern wir deshalb auch Ihre Microsoft-365-Daten: Veeam-basiert, auf unsere eigene, geo-redundante Infrastruktur statt in eine weitere fremde Cloud.
Frühwarnung und Ernstfall
Für betreute Umgebungen dient unser 24/7-Monitoring als Frühwarnsystem: Ihre Systeme werden rund um die Uhr automatisiert über unser NOC überwacht; Auffälligkeiten werden erkannt, bewertet und nach vertraglich vereinbarter Dringlichkeit bearbeitet – oft, bevor aus einem Symptom ein Ausfall wird. Tritt der Ernstfall dennoch ein, begleiten wir Sie nach dem geübten Plan bis zur Rückkehr in den stabilen Geschäftsbetrieb. Für den akuten IT-Notfall – auch ohne bestehende Kundenbeziehung – finden Sie das Vorgehen auf unserer Notfallseite unter sector7.eu/it-notfall.
Aus der PraxisAcht Jahre Gesamtverantwortung – bis zum geo-redundanten Rechenzentrum – zu den Referenzen
Häufige Fragen
Wir haben bereits ein Backup – reicht das nicht aus?
Ein Backup ist die Grundlage, aber keine Garantie für Geschäftskontinuität. Entscheidend ist, ob die Wiederherstellung regelmäßig getestet wird, ob Sicherungen gegen Ransomware geschützt sind und ob es einen geübten Plan gibt, wer im Ernstfall was tut. Genau diese Lücken prüfen wir zuerst – häufig existieren Backups, die im Ernstfall nicht oder viel zu langsam nutzbar wären.
Wie schnell sind wir nach einem Ausfall wieder arbeitsfähig?
Das hängt vom jeweiligen System und der gewählten Absicherung ab – eine pauschale Zahl wäre unseriös. In der Business-Impact-Analyse legen wir pro Prozess fest, welche Wiederanlaufzeiten und Datenverluste tolerierbar sind, und dimensionieren Backup, Redundanz und Notfallpläne genau darauf. So investieren Sie dort, wo Stillstand wirklich teuer ist.
Mit welcher Technologie sichern Sie unsere Daten?
Unsere Backup-Praxis basiert auf Veeam Backup & Replication: tägliche Sicherungen, inkrementelle Verfahren für kurze Backup-Fenster und regelmäßige Restore-Tests als fester Bestandteil des Betriebs. Die Konzepte werden dokumentiert, sodass sie auch als Nachweis für Audits und Versicherer taugen.
Was gehört zu einem IT-Notfallplan und wie wird er aktuell gehalten?
Ein Notfallplan beschreibt Rollen, Meldewege, Wiederanlaufreihenfolgen und konkrete technische Schritte für definierte Szenarien – von Ransomware bis zum Ausfall eines Standorts. Wir erstellen ihn auf Basis einer Business-Impact-Analyse und halten ihn durch regelmäßige Tests und Reviews aktuell, orientiert an Standards wie ISO 22301. Ein Plan, der nie geübt wurde, ist im Ernstfall wertlos.